Am “Tag des offenen Denkmals®” war meine dritte Station ein Dattelner “Original”. Auch Rainer Berkenhoff hatte an diesem Tag seine Türen für Besucher geöffnet.
Kein Denkmal, aber alte Schätze
Ein Denkmal gibt es bei ihm allerdings nicht, so weit ich weiß. Und tatsächlich ist er auf den Listen der “Deutschen Stiftung Denkmalschutz” bzw. dem “Tag des offenen Denkmals®” auch nicht erwähnt. Wohl aber gibt es reichlich alte Dinge bei ihm zu sehen. Aber vielleicht irre ich mich ja auch, und eines seiner Fahrzeuge ist sogar ein Denkmal? Das ist offenbar möglich, denn beim “Tag des offenen Denkmals®” 2024 habe ich Straßenbahnen gesehen, die als Denkmal beschriftet waren. Im Nahverkehrsmuseum Dortmund.
Rainer Berkenhoff hat auf jeden Fall etwas gemeinsam mit meinem beiden vorherigen Stationen des “Tag des offenen Denkmals®” 2026. Gemeint sind die Füchtelner Mühle und das Bunker und Bergbaumuseum Datteln. An der Füchtelner Mühle bin ich zahllose Male vorbeigekommen, vom Bunker habe ich schon unzählige Male in der Tageszeitung gelesen. Doch besichtigt hatte ich beides bisher nicht.
Und so ähnlich ging’s mir auch mit Rainer Berkenhoff. Gelesen habe ich in der Tageszeitung schon ziemlich oft von ihm. In allen möglichen, teils kuriosen Zusammenhängen. Sein Name war mir also schon lange ein Begriff. Und ich wusste schon genau so lange, dass er ein großer Sammler alter Rundfunk- und Fernsehgeräte ist. Und dass er mit seinem Auftreten ein wenig auffällt. Doch kennen gelernt habe ich ihn bisher nicht, und ich hätte auch nicht so richtig gewusst, wie ich seine Sammlung je zu Gesicht bekommen könnte.
Und nun hatte ich erneut in der Tageszeitung einen Artikel über ihn gelesen. Daher wusste ich, dass er an diesem Tag seine Sammlung der Öffentlichkeit zeigt.
Vielleicht gehe ich dort hin…
Eigentlich hatte ich diese Station nur ein kleines bisschen in Erwägung gezogen. Und zunächst war mir auch nur bekannt, dass sie irgendwo in Datteln ist. Als ich beim Bunker fertig war, wollte ich zur Zeche Waltrop fahren. Zuvor wollte ich auf dem Weg dorthin aber auch noch einem Hofladen einen Besuch abstatten. Dann stellte ich fest, dass “Radio Rainer” genau auf meinem Weg liegt. Also ging’s dann doch zu ihm.
Wie auch schon in den Stationen zuvor gibt’s leider auch hier nicht viele Fotos, und dabei hätte ich dort genug Objekte gehabt, die es wert gewesen wären, sie den ganzen Tag zu fotografieren. Hier war es so, dass ich versäumt habe, zu fragen, ob fotografieren überhaupt okay ist, und bei der Führung durch das Radio-Museum wollte ich auch weder den Verkehr aufhalten noch den Anschluss verlieren.
Als erstes betrat ich eine Art Hinterhof dort, wo Rainer Berkenhoff sein Radiomuseum betreibt. Hier waren zahlreiche alte Autos ausgestellt. Schöne Fahrzeuge, aber ich hätte von keinem gewusst, was es damit auf sich hat. Doch dafür waren ja Rainer Berkenhoff und seine Kumpels da. Zu allem gab es Geschichten zu erzählen, und es zeigte sich, dass selbst die Besucher mitunter eine Geschichte hatten, die sie mit den Autos verband.
Nachdem ich mir die Fahrzeuge angeschaut und ein wenig den Geschichten dazu gelauscht hatte, führte Rainer Berkenhoff eine kleine Gruppe, mich eingeschlossen, durch sein Radiomuseum. Und natürlich gab es auch hier zu zahlreichen Ausstellungsstücken Geschichten zu erzählen…
Das braune Fahrzeug vorn auf diesem Bild ist ein Kleinschnittger. Und genau dessen Geschichte hatte auch schon in der Zeitung gestanden und wurde vor Ort noch einmal von Rainer Berkenhoff erzählt. Wer näheres dazu wissen will, klicke den vorstehenden Link!
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